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Volvo Penta MD17 Umwälzpumpe Reparatur und Problemanalyse

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Diese Umwälzpumpe ist ihr Gewicht in purem Gold wert.  Kein Scherz.  Dieses kleine Bauteil wird im Netz mit Preisen zwischen 700 und 900 Euro (gebraucht) gehandelt.  Warum? Dieses Bauteil wird schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr produziert und war bereits zur Blütezeit des Motors recht selten, weil die meisten Motoren mit Einkreiskühlung verbaut wurden.  Es handelt sich um die Umwälzpumpe für den inneren Kühlkreislauf unseres Volvo Penta MD17C.  Als wir den Motor übernommen haben, dachte ich bereits über eine Lösung nach, die Aufgabe dieser Pumpe, nämlich den inneren Kühlkreislauf in Bewegung zu halten, von einer elektrischen Pumpe oder einer anderen, ebenfalls Riemenbetriebenen, Pumpe erledigen zu lassen. Ich hatte bereits ein paar Konstruktionen im Kopf, die sicherlich nach einiger Tüftelei auch funktioniert hätten. Doch ich entschied mich schlussendlich dafür, noch einen letzten Blick in das Innenleben der Pumpe zu werfen, bevor ich mich an...

Einen neuen Motor einbauen? Oder den Alten lieber erhalten?

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Wir haben diesen Sommer ziemlich viel Zeit in unserem Motorraum verbracht. Vielleicht habe ich diesen Sommer sogar mehr Zeit kopfüber im Motorraum, als mit Badehose im Wasser verbracht. Das soll so natürlich nicht sein, auch wenn ich die Arbeit grundsätzlich mag.  Unser alter Motor hat wohl jahrelang wenig Liebe bekommen und dementsprechend ein paar altersbedingte Macken. Unser Plan war sowieso eine komplette Überholung im kommenden Winter.  Das Hauptproblem bei älteren, einkreisgekühlten Motoren ist allerdings, dass trotz guter Pflege sich die Kühlkanäle in den vielen Jahren mit Kalk, Rost und anderen Partikeln zusetzen und eine mangelhafte Kühlung der Zylinder verursachen. Manchmal gibt es sogar komplette Durchrostungen an dünnwandigen Motorteilen.  Die Frage vor der man dann schnell steht: Neuer Motor oder den alten Motor reparieren?  Ein neuer Motor von günstigen Anbietern kostet in unserer Dimensionierung zwischen 5000 und 6000 Euro. Dazu kommen jedo...

Schon wieder ein neues Boot?

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Ja wir haben es schon wieder getan. Wir haben unser Boot verkauft und ein neues Boot gekauft.  "Warum? Wie kommts? Und weshalb?" Das wollen wir euch gerne erklären.  Die meisten halten uns vielleicht für verrückt oder sprunghaft. Doch beides liegt uns aber ganz im Gegenteil total fern. Wer diesen Beitrag bis zum Ende liest, wird unsere Intention sicher verstehen.  Wir hatten im Herbst letzten Jahres das Bedürfnis, nochmal ein sportliches Boot mit besseren Segeleigenschaften als Fahrtensegelboot für uns als Familie auszuprobieren.  "Hättet ihr so ein Boot zum ausprobieren nicht einfach charten können?" Nein das kam für uns nicht in Frage. Zum einen besitzen wir aktuell trotz jahrelanger Segelerfahrung (noch) keinen offiziellen Segelschein, . Den man zwar in der Seeschifffahrt überhaupt nicht, doch wird er aber eigentlich von allen Charterunternehmen als Bedingung vorausgesetzt. Zum anderen hätte uns eine Woche Charter für die Entscheidungsfindung vermutli...

Das richtige Bordwerkzeug - Tipps für eine schwere Entscheidung -

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Bei der Auswahl und Zusammenstellung des Bordwerkzeuges sollte man das Mittelmaß zwischen  "so viel wie nötig" und "so wenig wie möglich" finden.  Das hört sich wie eine Phrase an, ist aber im Kern unsere Erkenntnis nach den ersten Jahren an Bord. Wie wir nun das richtige Werkzeug ausgewählt haben und welches Werkzeug wir gekauft haben, erklären wir euch hier. Vor der Auswahl der Werkzeue haben wir uns zunächst folgende Fragen gestellt:     1.      Was können für dringende Schäden auf einer Tour anfallen?     2.      Was brauche ich dann zur Reparatur für Werkzeuge?     3.      Gibt es Werkzeuge, die mehrere Funktionen erfüllen?     4.      Wie komfortabel möchte ich arbeiten können? Unsere Antworten:    1.     Mit hoher Wahrscheinlichkeit können Schäden am Motor, am GFK, am Holz und am Rigg                  ...

Hafenmanöver - wohin mit den Fendern?

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 "Schau mal da, ein Charterboot! Da hängen die Fender noch draußen!" Solche Sprüche kann man sich unter Seeleuten anhören, wenn man seine Fender auch während der Fahrt ständig an Der Bordwand hängen lässt. Dabei ist das doch so bequem. Gerade als Einhandsegler will man ja nicht beim Manöver ständig an Deck umherlaufen.  Auch wenn es ein wenig mühselig ist, die Fender einzuholen gibt es gute Gründe, dies doch zu tun.      1.     Fender blockieren die Einfahrt Wenn ihr in eine Box fahrt, wird das Boot mit hoher Wahrscheinlichkeit recht dicht an den Dalben   entlanggleiten. Ein klassischer Fehler kann es sein, die Fender zu früh anzuhängen und sich damit ein flüssiges Manöver zu versauen. Oft bleibt nämlich ein Fender einfach zwischen Bordwand und   Dalben klemmen und sorgt für ein unkontrolliertes, unangenehmes Bremsmanöver. Im schlimmsten Fall schlägt das Boot dadurch quer und rammt in das Nachbarboot eine Delle.  ...

Hafenmanöver für Einhandsegler - Teil 1- Anlegen in einer Box auch bei Wind stressfrei und sicher

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Die Hafenmanöver treiben selbst manch erfahrener Crew hin und wieder die Schweißperlen auf die Stirn. Besonders wenn der Wind dem Skipper noch ordentlich einheizt und das Manöver deutlich erschwert. Wir haben im Laufe der Zeit einige Tricks kennen gelernt, wie man diese Manöver selbst bei Sturm und auch einhand stressfrei absolvieren kann.  Heute wollen wir etwas zum Thema Anlegen in der Box erzählen. Dieses Manöver lässt sich sowohl mit Segelbooten unabhängig von ihrer Größe und Kielform, als auch mit Motorbooten anwenden. Es ist sogar egal, ob ihr vorwärts oder rückwärts "einparken" wollt.  Schaut euch einfach mal das Video mit der Animation an, wo wir die Schritte einzeln erklären.  Zum Video ⬇️

Dinghy an Bord ziehen - der improvisierte Kran

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Der Dinghy- Kran Das Video ⬇️  Das Dinghy muss früher oder später Mal wieder eingepackt, gewartet oder gereinigt werden?  Man kann es sich natürlich schwer machen und das kleine Boot mit Muskelkraft über die Reling ziehen. Doch das macht kaum Spaß und ist je nach Größe des Beibootes auch nicht für jedermann eine geeignete Strategie. Wir zeigen euch eine simple Lösung, wie ihr euer Dinghy kinderleicht, nur mit Hilfe eines Spinnaker- Falls an Bord bekommt.  

Rettungswesten an Bord

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Die Sicherheit an Bord hängt ja nicht unwesentlich mit der Ausstattung der Crew zusammen und sorgt im Zusammenspiel mit den Fähigkeiten und der Erfahrung der Besatzung für ein gut kalkulierbares Risiko auf Reisen. Wir möchten deshalb hier ein paar Worte zu unserer Sicherheitsausstattung verlieren und heute mit der persönlichen Schutzausstattung beginnen.  Zunächst einmal kann man Rettungswesten ganz grob in zwei Gruppen einteilen.  Es gibt auf der einen Seite Feststoffwesten , welche mit einem schwimmfähigen Schaummaterial gefüllt sind. Dese Westen sind günstig und nahezu wartungsfrei, haben aber den Nachteil, dass sie voluminös sind und ein wenig unpraktisch sein können, weil sie die Bewegungsfreiheit an Bord einschränken. Außerdem wird es im Sommer unter der Weste schnell warm, was zu keine großen Akzeptanz führt. Auf der anderen Seite stehen die Automatikwesten, welche im Prinzip aus einer Luftblase bestehen, die im passiven Zustand platzsparend gefaltet in einer Stof...

Boote kaufen macht einfach Spaß.

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"...Schon wieder ein neues Boot?" Den Satz haben wir schon oft gehört in den letzten Tagen und Wochen. Viele Leute im Bekanntenkreis können nicht nachvollziehen, dass es uns Spaß und  Freude macht, im Laufe der Jahre unterschiedliche Boote  kennenzulernen, mit ihnen zu reisen und diese zu überarbeiten. Besonders das "hübsch machen" der Boote macht Spaß.  Natürlich kostet das alles Zeit und Geld. Aber die Arbeit ist meist angenehm und das Geld holt man beim Wiederverkauf oft auch wieder rein. Ein optisch schönes Boot in technisch gutem Zustand erzielt natürlich einen höheren Kaufpreis beim Wiederverkauf, als ein technisch gutes Boot mit schäbigen Original-Polstern, abgewetztem Holz und muffigem Geruch. Häuser, Autos und Boote verkaufen sich einfach immer besser, wenn der Käufer sich auf Anhieb darin wohl fühlt. Unsere gepflegte LM hat so auch in Rekordzeit zufriedene neue Eigner gefunden.   So schnell hatten wir mit dem Verkauf gar nicht g...

Wintersegeln?! Fazit nach einem Winterlager im Wasser

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 Mittlerweile haben wir den Winter so gut wie überstanden und sind in der Lage, euch einen Bericht zu unseren Erfahrungen und Eindrücken zur Verfügung zu stellen. Mehrere Schlüsse haben wir aus diesem Winter gezogen: Man kommt nicht so oft aufs Wasser, wie man denkt! Wir haben uns eigentlich vorgestellt, dass wir jeden Monat wenigstens zweimal an Bord kommen, um im beheizten Boot einen schönen Tag zu verbringen oder ein wenig zu segeln. Doch wie das im Leben nun mal so ist, hat man im Winter einfach zu viele andere Termine und Projekte, die man ja schon im Sommer auf den Winter verschoben hat. "Das machen wir dann im Winter mal! da hat man ja Zeit" hörte ich mich oft sagen. Ja ja..., mit der Zeit hat man es im Winter besser als im Sommer, wo man ja auf dem Wasser sein, und das schöne Wetter genießen möchte. Doch da sind ja noch die Familie und Freunde, die man lange nicht gesehen hat. Da ist das Haus, wo man immer etwas zu tun hat. Da ist das Kaminholz, was sich nicht allein...